Fortbestand des Jahreskalenders

Unter dem Motto „Mitmachen und gemeinsam erleben“ gibt der TSV Ingeln-Oesselse seit 2012 in jedem April den Jahreskalender Ingeln-Oesselse heraus. Mit einem gemeinsamen Terminkalender verbindet sich die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Agierenden zu einem lebendigen Abbild des Dorflebens in Ingeln-Oesselse. Außerdem liefert er eine Auflistung ortsansässiger Unternehmen und Betriebe sowie nützliche Rufnummern und Kontaktadressen. Der Kalender erscheint in einer Auflage von 2000 Exemplaren und wird durch die TSV-Sportler an alle Haushalte des wachsenden Doppeldorfs verteilt.

 

Der Jahreskalender hat sich aus Spenden und, letztmalig im letzten Jahr, einem Zuschuss der Stadt Laatzen finanziert. Leider ist das Spendenaufkommen im letzten Jahr so gering gewesen, dass der Fortbestand des Jahreskalenders nicht mehr gesichert ist. Als zweckgebundener gemeinnütziger Verein kann der TSV Ingeln-Oesselse für die Finanzierung des Jahreskalenders nicht auf andere Geldmittel zurückgreifen. Auch die Sponsoring-Anfragen an regionale und überregionale Träger und einige im Dorf agierende Wirtschaftsunternehmen verliefen leider erfolglos.

 

Somit wird der Jahreskalender leider nicht mehr erscheinen.

Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass sich für das nächste Jahr ein Sponsor findet, der das Projekt finanziell unterstützt.

Über Anregungen und Angebote unter info@tsv-ingeln-oesselse.de freuen wir uns sehr!

 


Vereine bekommen Geld vom RSB

Regionssportbund überreicht Schecks / Schützen stellen Schießanlage auf Elektrobetrieb um

Laatzen.  Drei Laatzener Vereine können sich über Geld vom Regionssportbund (RSB) freuen: Am Mittwochabend überreichte der Verband symbolische Schecks an die Schützenvereine in Alt-Laatzen und Grasdorf sowie an den TSV Ingeln-Oesselse. Finanziert werden damit unter anderem Sanierungsarbeiten in Clubgebäuden und eine neue Schießanlage für die Schützen.

„Wir stellen unseren Schießstand auf eine elektronische Anlage um“, sagt Heinz Krüwel, Vorsitzender des Schützenvereins Laatzen. Die Vorteile lägen auf der Hand: „Wenn wir den Raum hinten für Veranstaltungen brauchten, mussten wir bislang die Mitteltrennwände herausnehmen und die Seilzuganlagen abbauen“, sagt Krüwel. Mit der elektronsichen Steuerung fielen die Seile nun weg – und auch die Schießergebnisse müssten nicht mehr manuell ausgewertet werden. Die neue Anlage sei bereits bestellt.

„Wir schätzen, dass wir im April damit fertig sind.“ Bereits im Herbst habe der Verein zudem die Damentoiletten erneuert, in denen es Hochwasserschäden gab. Insgesamt kosteten die Arbeiten rund 18 000 Euro, davon steuert der RSB 4014 Euro bei.

Der TSV Ingeln-Oesselse erhält rund 5000 Euro für die Teilsanierung des Vereinsgebäudes am Sportplatz. Unter anderem wurde der Kabinenbereich saniert – mit umgebauten Duschen und einer neuen Schiedsrichterkabine. „Das hängt damit zusammen, dass die erste Herrenmannschaft in die Kreisliga aufgestiegen ist“, sagt Eginhard Kornetzky, der den RSB-Scheck am Mittwochabend entgegennahm. Außerdem wurden Feuerschutzauflagen im Treppenhaus zum Mehrzweckraum erfüllt und aus energetischen Gründen Glasscheiben ausgetauscht. Ausgeführt hatte der Verein, der insgesamt 42 000 Euro in die Hand genommen hat, die Arbeiten bereits im vergangenen Jahr.

Der Schützenverein Gleidingen hat mithilfe eines RSB-Zuschusses in Höhe von rund 2500 Euro ebenfalls schon 2017 seine Heizungsanlage ausgetauscht. „Nach 40 Jahren musste die mal erneuert werden“, sagt der Vorsitzende Christian Dawideit. Der Verein erhoffe sich davon auch Einsparungen bei den Heizkosten. In den nächsten Wochen und Monaten stünden weitere Renovierungsprojekte an.

Quelle: Neue Presse vom 02.02.2018, LK Titelseite


2. Herren zieht nach, Aufstieg in die 3. Kreisklasse

Durch einen Nichtantritt von SC Alfrede  feiert die 2. Herren nun ihren Aufstieg in die 3. Kreisklasse.

Wir wünschen dem Trainerteam, Staffs und Mannschaft alles Gute in der neuen Klasse.

Hoch lebe unser TSV


1. Herren packt Kreisliga-Aufstieg – Förster: "Mir fehlen die Worte"

Glückwunsch an die 1.Herren vom Ingeln-Oesselse! Mit dem 4:1 gegen den TSV Arpke hat sich der TSV Ingeln-Oessele bei noch fünf ausstehenden Spielen den Aufstieg gesichert.

20 Jahre nach dem Abstieg aus der Kreisliga melden sich die Ingeln-Oesselser in dieser Spielklasse zurück: Mit dem 19. Saisonsieg haben sie den Aufstieg vorzeitig perfekt gemacht.

Wir dachten alle, dass es frühestens nächste Woche soweit wäre. Mir fehlen so ein bisschen die Worte“, sagte Trainer Nils Förster im Jubeltrubel nach der Partie. „Es haben viele Menschen an diesem Erfolg mitgearbeitet. Und ich muss ihnen allen meinen Dank aussprechen. Der Aufstieg ist die Krönung.“

In fünf Fernduellen spielen seine Mannschaft und Mitaufsteiger MTV Immensen nun noch den Meister aus. Für das 4:1 in Arpke sorgten Yann-Niklas Pohl (40.), Björn Pehling (50.), Tim Kuijpers (63.) und Alexander Voth (87.) bei einem Gegentor von Lennart Renken (80.).

Quelle-Sportbuzzer


FC International - Hannover 96

Was auf und neben dem Platz los war ...
(veröffentlicht in den Leine-Nachrichten)

Am Sonnabend trat die Mannschaft des „FC International“, die aus Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und Montenegro besteht, gegen eine Auswahl von Hannover 96 an – Endergebnis 5:5. Trikots, Hosen und Stutzen hatte der TSV den Spielern aus dem Flüchtlingsheim in Ingeln-Oesselse gespendet.

LAATZEN. Viele Flüchtlingen leiden in Deutschland darunter, zur Untätigkeit verdammt zu sein. Daher hat der TSV Ingeln-Oesselse allen der rund 50 Männer und Frauen aus dem Flüchtlingsheim im Ort eine kostenlose Vereinsmitgliedschaft angeboten.

„Yalla, yalla“, hallt es immer wieder über den Sportplatz des TSV Ingeln-Oesselse, während zwei Mannschaften auf dem Platz um den Ballbesitz ringen.

Das Besondere daran: Eine der Mannschaften besteht komplett aus Flüchtlingen. Am Sonnabend traten die Spieler des „FC International“, die aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und Montenegro stammen, gegen die Mannschaft einer Auswahl von Hannover 96 an. Trikots, Hosen und Stutzen hatte der TSV den Spielern aus dem Flüchtlingsheim in Ingeln-Oesselse gespendet. „Wir haben 16 Fußballer kostenlos in den Verein aufgenommen“, sagt Vorsitzender Bernhard Orth. Versichert sind sie über den Landessportbund.

„Es ist uns wichtig, auch soziale Verantwortung zu übernehmen“, betont Orth. Daher hat der Verein den Medienraum in seinem Vereinsheim zusätzlich für Sprachkurse zur Verfügung gestellt. Werktags von 14 bis 16 Uhr wird dort Deutsch gelernt, anschließend spielen die Männer Fußball.

Auch den Frauen und Kindern aus dem Flüchtlingsheim hat der TSV kostenlose Mitgliedschaften angeboten. „Zwei der Kinder, die auch am Sonnabend in Ingeln-Oesselse eingeschult worden sind, spielen bei uns Korbball“, berichtet Orth. Außerdem dürften sie jederzeit auf dem Sportplatz Fußball spielen. Für junge Mädchen gebe es Aerobic-Kurse. Bei den Flüchtlingsfrauen gebe es jedoch noch eine Hemmschwelle, daran auch teilzunehmen.

Diese sei beim Fußball sofort gefallen. Die Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren hätten sich sofort inte­griert. Und auch das Publikum auf dem Sportplatz war am Sonnabend ganz auf der Seite der Flüchtlinge. Jeder Treffer wurde mit viel Beifall honoriert. Kein Wunder, dass sie mit der Unterstützung des Publikums mit einem 5:5 stolz vom Platz gehen konnten.

Text/Foto (klein): Neue Presse, 06.09.2015